Goodbye Liverpool!

Noch einmal melde ich mich zurück aus dem Land in dem Leute in verlassenen Bahnhofshäuschen wohnen, die Cottages häufiger Namen als Hausnummern haben und selbst Ausländer wie Ich im Laufe der Zeit die Angewohnheit übernehmen, mindestens zwei Tassen starken, ungesüssten Tee pro Tag zu sich zu nehmen. Ich melde mich zum letzten Mal, denn morgen, in aller Herrgottsfrühe, fliege ich nachhause, und werde nicht mehr wiederkommen. Also zumindest nicht fürs erste.

Mein Koffer wiegt geschätzte 50 Tonnen und ist auch nur mit viel Überzeugungskraft und vollem Körpereinsatz zugegangen - ich freue mich schon sehr auf das Lächeln der Easyjet-Mitarbeiterin morgen, wenn sie mir meine Rechnung von 100Pfund oder so überreicht. Aber was soll ich tun? Noch ist es etwas unwirklich, dieses Haus hier zu verlassen, obwohl ich mich natürlich sehr auf Deutschland freue - aber immerhin habe ich fast 9 Monate hier gelebt, gelernt, geweint und gefeiert; Ich habe schöne und nicht so schöne Erinnerungen an diese Stadt, und selbst wenn es manchmal hart an der Grenze war so war es doch eine sehr interessante Zeit. Als Abschluss jetzt noch eine kleine Liste, wass ich vermissen werde, und was nicht (da die Grenzen jedoch verschwimmen, ist es nicht geordnet)

***24Std Öffnungszeiten der Bibliothek***Uni-Kaffe***Carrot Cake*** Die BigBen Melodie an jeder Kirche in England*** den chilenischen Daniel***kleine Folk-Konzerte mit Johanna***12Pfund-Ausflüge mit den alten Herren***JOHANNA***Eamonn "Spürgen" McManus***Die Leiden der jungen Marcella***Liverpudlian Bitches***Scouse***Larry 'Ich hatte am Wochenende eine Katze' Barnes***das dreckige Stadtbild der Stadt***die ungesunde Ernährung***Owen 'Riesenbaby' Jones***Marcella's Putzsucht***labbrige Sandwiches und Wraps***Pfund***

21.5.07 12:11


On the road again

Hallo Ihr Lieben - zurück von meiner Rundreise, mit einem dicken Schnupfen und leichtem Fieber werde ich euch jetzt mit einer kleinen Zusammenfassung meiner Erlebnisse beglücken

1.Etappe: Oxford, Oxfordshire - Nach zwei Tagen extremer Nervosität zweck des unklaren Verbleibens des Einschreibens mit meinem Britrailticket darf ich den Postboten Samstag früh mit den Worten "You saved my day" erfreuen und meine Reise doch noch termingerecht antreten. In aller Hektik packe ich das Nötigste in meinen Backpackerrucksack, dank meiner Schusseligkeit und extremer Eile vergesse ich dabei natürlich die Hälfte. Nur zwei Stunden später als geplant erreiche ich Oxford - ohne Schirm (der war mir Freitag abend kaputt gegangen, das Miststück), bei strömenden Regen. Über hospitalityclub.org hatte ich mit Yohann aus Straßburg Kontakt aufgenommen, der mich wie verabredet 'in front of the statue of a black sheep' erwartet (die eigentlich ein Ochse ist, worauf wir ja auch von selber hätten kommen können) und mich für die nächsten zwei Tage nicht mehr aus den Augen lässt. Wir essen 'very spicy' Essen aus Portugal, schauen uns die Geschichte der Stadt im Museum of Oxford an und kriegen nasse Füsse. Das mich das englische Wetter stereotypisch zwei Tage lang mit starkem Regenguss versorgte, führte zum Tod meiner geliebten Chucks, die jetzt in einem Mülleimer einer Jugendherberge gemütlich vor sich hinschimmeln (sie wurden dann doch zu schwer - ich hätte sie so gerne wenigstens als Andenken aufgehoben!) Abends macht er mich mit seinen Freunden bekannt - einem waschechten Briten aus Sussex und einem sehr kleinen Inder mit seiner irischen Frau, die uns spontan zum Essen einladen. Wir tauschen uns über Kulturunterschiede aus, erklären dem Inder dass Straßburg nicht in Deutschland ist und basteln Guacamole. So lässt es sich reisen!

2.Etappe: Bath, Wessex - Es regnet noch immer; und jetzt muss ich auch noch feststellen, dass die Züge auch in England zu spät kommen. Es wird sich nur freundlicher dafür entschuldigt: "I am VERY sorry to announce that the train to Bristol Temple Meads is delayed for approximately 13.38476 minutes. I am VERY sorry for this delay." Die genaue Zeitangabe (ich habe nur geringfügig übertrieben) haut mich um. Mit besagter Verspätung erreiche ich Bath, wo mich Olga und Erich (aus Malaga bzw. den kanarischen Inseln) bereits am Bahnhof erwarten; sie tragen mir mein schweres Gepäck den ganzen Berg hoch zu ihrer Wohnung, welche in einem alten, georgianischen Hotel liegt, das etwas 'spooky' aussieht. Ich werde mit allerlei Informationen über die Stadt (insbesondere über Jane Austen) und Tee versorgt; später bekomme ich sogar noch eine kleine Stadtrundführung von Erich, der hier als Tourist Guide arbeitet. Ich muss das berühmte, angeblich heilende Spa-Wasser aus den jahrhundertealten Quellen probieren - Dafür dass es sehr nach Eisen schmecken soll finde ich es ganz lecker (mal abgesehen davon dass es 47°C warm ist) - es schmeckt sogar besser als das gewöhnliche Leitungswasser in England. Nachdem ich ein bisschen am River Avon spazieren gegangen bin, in den Fussstapfen Jane Austen's flaniert bin und die tolle Kathedrale bewundert habe, werde ich von Olga und Erich mit spanischem Essen empfangen. Es ist unheimlich interessant, sich über fremde Kulturen auszutauschen, und Erich gibt mir massenweise Anregungen für meine weiteren Reisen, denn er hat ganze 3 Jahre 'On the road' gelebt. Zum Abschluss spazieren wir den Berg hinauf bis wir einen wunderbaren Blick über die (angeblich römische) Stadt bei Nacht haben - und ich fühle mich sehr wohl.

3.Etappe: Salisbury, Wiltshire - Ab jetzt werde ich nur noch in Jugendherbergen übernachten - die in Salisbury befindet sich in einem alten, viktorianischen Herrenhaus in einem Park und besitzt alle Annehmlichkeiten die man sich wünschen kann. Der Mitarbeiter an der Rezeption verweist mich auf die Check-In Zeit von 1p.m (es war erst zwölf), resigniert aber nach kurzer Zeit als ich mich provozierend wartend auf das Sofa vor seiner Theke setze. Für gewöhnlich verhalte ich mich nicht so penetrant, aber ich brauchte dringend eine Dusche - welche im übrigen besser war als meine eigene in Liverpool. Salisbury ist eine kleine, verschlafende Stadt in der Nähe von Stonehenge (dem mystischen Steinkreis) die sich damit brüstet die schönste Kathedrale in ganz England zu haben (so wie jede andere Stadt dieser Insel auch) - zumindest hat sie den grössten Turm, aber generell finde ich sie eher unspektakulär. Da ich nicht bereit bin, 7pfund Eintritt für ein paar übereinander gestellte Steine zu zahlen verziehe ich mich in den Starbucks Coffe, wo mich kurzfristig ein bisschen Heimweh überfällt.

4. Etappe: Exeter. Devon - Warum brauche ich von Salisbury nach Exeter ganze zwei Stunden mit dem Zug? Es können nicht mehr als 100km sein. Die Antwort findet sich in der Tatsache, dass der Zug an jedem Strauch hält - was sich ungefähr so verhält, als könnte man in Pulheim in den ICE nach Berlin einsteigen. Das britische Bahnsystem ist einfach 'crap', muss ich feststellen; die Züge halten zwar in jedem blöden Kuhdorf, nur natürlich nicht in denen, wo man gerne aussteigen würde. Nachdem ich für ein Weilchen Exeter erkundet habe (dessen Kathedrale viel schöner ist als die in Salisbury!) entschliesse ich mich kurzfristig, ans Meer zu fahren - wo ich die Überraschung meines Lebens erfahre. Hatte ich am Morgen noch meinen Trenchcoat eng geschnürt und den Kragen im Kampf gegen den immerwährenden 'drizzling rain' hochgestellt, erreiche ich mit Exmouth eine völlig andere Welt: Als ich den Zug verlasse schlägt mir feuchtwarme Luft entgegen, die Sonne scheint, das Meer glitzert, und die Promenade ist gesäumt mit - Palmen. Entweder habe ich jetzt die schwere Aufgabe, mein Englandbild zu revidieren, oder die globale Erwärmung hat in den letzten Tagen wirklich rasant zu geschlagen. Ich setze mich in ein 70er Jahre-quitschbuntes-Plastik-Strandcafé und trinke einen billigen Cappuchino, wobei ich das Meer anschmachte und mich über die Sprechgewohnheiten der Südengländer wundere. Nach jedem zweiten Wort schieben sie ein 'you know' ein: "Yesterday I went to the, you know, supermarket to get some, you know, tomatoes to cook some, you know, pasta"

5. Etappe: Bristol, Wessex & Glastonbury, Somerset - Weil in der Nacht jemand das Schlafsaalfenster offen gelassen hat, erwache ich netterweise mit Halsschmerzen und einem Ansatz von Schnupfen. Natürlich mache ich mich trotzdem auf nach Bristol ins Full Moon Backpacker Hostel, wo meine Erwartungen über das 'eco-friendly hotel' nicht enttäuscht werden: Mein grosses Holzbett hat Hippiebettwäsche und ein Kirschkernkissen, und das Zimmer duftet nach Räucherstäbchen. Eine perfekte Einstimmung auf Glastonbury. Dieses kleine Dorf ist nicht nur für sein exzessives Festival bekannt, sondern viel mehr für seine ausschweifende Hippiekommune - das wollte ich mir natürlich nicht entgehen lassen, weshalb ich mich in den nächsten Bus setze und 1 1/2 Std. durch die Pampa tingele, nur schwer dazu fähig, meine Augen offen zu halten. Als ich endlich den Bus verlassen kann, um den Schrei meines Körpers nach 'KAFFE!' zu folgen, spricht mich direkt ein Druide an (ja wirklich, ein Druide! Eingewickelt in bunte Tücher mit langem Bart und Stock) ob ich für kostenlose Karten für das 'Sunrise Festival' zu haben wäre. Ich lehne dankend ab und bewege mich auf das 'Rainbow Cafe' zu wo ich einen organischen coffe with cream schlürfe und meine Augenlider sich langsam aber sicher wieder der ihr gedachten Position nähern. Glastonbury ist wirklich merkwürdig - die Strassen sind nicht wie üblich mit Boots, Marks&Spencer und Topshop gesäumt sondern mit merkwürdig klingenden Läden ála 'The speaking Tree' und 'The psychic pig'. Es werden Edelsteine, Räucherstäbchen und organischer Tee verkauft; Ich bekomme Flugblätter für Chakra-Heilungen, indische Kopfmassagen oder Tanze-deinen-Namen-Versammlungen in die Hand gedrückt. In den Cafés sitzen ungewaschene Hippies mit langen Dreadlocks die mich seltsam anschauen wenn ich das Geschehen um mich herum photographiere. Und womit brüstet sich Glastonbury? (Die Abtei ist nämlich schon lange eine Ruine, auch wenn sie angeblich die Überreste von König Arthur und Guinevere beherbergt) Genau - mit dem Tor in eine andere Dimension, dem Tor zu Avalon. Und wie es aussieht, glauben die Bewohner dieser kleinen Stadt auch daran.

Zurück nach Liverpool - nach einer grässlichen Nacht inklusive ausgetrocknetem Mund, frieren trotz zwei Bettdecken, einem extrem ungemütlichen Bett (hier heisst umweltfreundlich wohl Matratzen aus Holz) und lauten Partygeräuschen schleppe ich mich zum Zug, wo ich nach 4 Stunden endlich mein Haus erreiche. Ich war noch nie so froh, wieder hier zu sein... Leider kann ich mir Cheltenham nicht mehr anschauen, obwohl es sogar auf der Strecke liegt - aber ich bin einfach zu schwach. Es erwartet mich mein kuschliges Bett und eine warme Tasse Tee, und der wunderbare Gedanke, dass ich Dienstag nachhause fliege und mein Auslandsjahr zuende ist!

19.5.07 17:15


Visiting Leeds

Das war also Leeds. Ich schwanke noch zwischen "Das hätte ich mir auch wirklich sparen können" und "Naja, man muss auch mal eine Industriestadt gesehen haben". In dieser kleinen und sehr beschaulichen Stadt in Yorkshire habe ich gestern meinen Tag verbracht, weil mir mein energisches Lernen (as if!) dann doch zu eintönig wurde. Auf der zweistündigen Hinfahrt durfte ich dann mal wieder Zeuge unglaublicher "Britishness" werden und noch einmal bemerken, dass die Uhren hier eben ganz anders ticken - anstatt uns alle schnurstracks nach Leeds zu kutschieren mussten wir irgendwo mitten in der Pampa hinter Manchester den Bus wechseln - niemand weiss warum, aber es hat uns ne gute halbe Stunde gekostet. Das erinnerte mich daran wie der Busfahrer auf meiner ersten Fahrt nach London sich erstmal selber nachhause gefahren hat, und dafür bis weit raus hinter Warrington ins Niemandland getrödelt ist. An Fahrpläne wird sich hier anscheinend nicht sehr aufmerksam gehalten (bin ich mal wieder zu deutsch jetzt?!), aber die Briten warten genügsam und bilden ihr Schlängchen. Ich bin ja mehr der Fan von "Extreme Queue-Hopping" - bisher hat noch niemand was gesagt!

Leeds jedenfalls hat bis auf seine (die dafür aber wundervollen!) viktorianischen Einkaufspassagen nicht sehr viel zu bieten - in meiner Orientierungslosigkeit habe ich bestimmt zehnmal die Stadt umrundet auf der Suche nach irgendwelchen Kirchen etc... (Auch Leeds brüstet sich mit einem Superlativ, und zwar mit der angeblich interessantesten Kirche Englands - naja, sie sah eben aus wie eine handelsübliche Kirche, zu finden in jedem Winzort.) Naja - ab nächsten Samstag werde ich dann hoffentlich augenschmeichlerischere Städte sehen...

5.5.07 22:29


Day off

"100 years ago Liverpool was one of the richest and most beautiful cities in the UK. Today it is - well, Liverpool" (Bill Bryson)

I had a day off today - nachdem ich das ganze Wochenende (und natürlich auch die Woche davor) in der Bibliothek verbracht habe um meine Essays zu schreiben, unter chronischem Lichtmangel und "dem-Nervenzusammenbruch-nahe-sein"-Attacken gelitten habe, habe ich mir heute mal einen Tag Pause gegönnt. Ab morgen muss ich dann aber leider wieder zurück zwischen die staubigen Bücher, denn wenn ich nächste Woche nicht zweimal jeweils drei Stunden lang Löcher in die Luft starren und meinen Kuli kaputt knabbern will, sollte ich mich doch etwas auf die Exams vorbereiten. Aber heute nicht. Heute gab es Frühstück im Abercrombie Square Park (der "Hofgarten" der Uni Liverpool) und danach einen ausgedehnten Spaziergang durch die Stadt. Durch Antiquariate stöbern, im Liverpool World Museum Fische und ausgestopfte Vögel und andere Tiere begutachten (die lustige Namen ála "shamefaced crab" und "Peruvian Cock-of-the-rock" hatten) - und traditionelle Masken anprobieren, wie ihr oben sehen könnt - danach am Albert Dock entlangschlendern und auf den River Mersey schauen. Und mal wieder feststellen, dass Liverpool sehr schöne, aber auch umso hässlichere Ecken hat, was aber größtenteils daran liegt, dass hier momentan überall gebaut wird.

Denn nächstes Jahr ist Liverpool 'Capital of Culture 2008' - ohne Kultur...

 

30.4.07 22:57


Luftschlösser


Noch 3 1/2 Wochen - und ich bin soooo unmotiviert, die Sachen zu erledigen, die jetzt noch von mir erwartet werden... Einen Essay habe ich am Montag eingereicht, der nächste ist am Dienstag fällig, und dann geht es fast übergangslos weiter mit Klausuren. Danach ist dann zwar auch Schluß, aber ich habe trotzdem keine Lust. Jeden Abend gehe ich mit dem tollen Vorsatz "Ab morgen - dann aber richtig!" ins Bett, wache dann morgens genervt auf, versuche mir einzureden dass ich das Ganze ja nicht mache, um meinen Dozenten zu imponieren (obwohl das natürlich auch mitspielt) sondern für mich - und erwische mich dann ein paar Minuten später dabei, wie ich mich selbst auslache und mit den Gedanken schon längst wieder woanders bin.

Es gibt doch auch viel schönere Dinge als Essays schreiben? Zum Beispiel ausgiebig kochen, das Studivz durchforsten, eine heisse Dusche nehmen (also ich würde ja eine warme Dusche bevorzugen, aber meine Drecksdusche hat leider nur 'kochend heiss' in ihrem Repertoire - I feel like a boiled lobster now!) und zu Gwen Stefanie durchs Zimmer tanzen (huhuuuuu, hiiiihuuu!)

 

25.4.07 21:55


Endspurt

Frisch zurueck nach drei Wochen im Land der Dichter und Denker (oder Richter und Henker?! *hihi*) versuche Ich nun, nochmal meine Kraefte zu sammeln und das Alles hier abzuschliessen. Innerlich hatte ich mit England schon abgeschlossen, das Wetter zuhause war zu schoen, das Essen zu gut, die Leute zu nett - wieso sollte ich zurueck? Aber natuerlich warten zwei Essays und zwei Klausuren auf mich, die sich leider Gottes nicht von alleine schreiben, deshalb bleibt mir jetzt nichts anderes uebrig, als die zaehne zusammenzubeissen und die Tage in der Bibliothek zu verbringen. Ist es fuer euch nachvollziehbar? Ich weiss es nicht genau. Es sind nur noch vier Wochen die ich hier verbringen werde, davon drei Wochen Uni und eine Woche Rundreise durch den Sueden Englands (jippieh!), und dennoch wuerde ich momentan sofort wieder nach Bonn fliegen, wenn ich die Wahl haette. Aber ich will nicht zuviel jammern - ich werde das schon hinkriegen.

(Apropo - ich Trottelchen habe auf dem Rueckflug mein Handy im Flugzeug aus den Augen verloren, und mir fehlen deshalb jetzt saemtliche Nummern. Wer das hier liest, der sei gebeten mir seine wichtigen Nummern per email (oder hier) zu schicken. Danke)

Gruss und Kuss

19.4.07 11:28


Nightlife

Ich dachte mir, nachdem ich mich jetzt monatelang immer über die trink- kleidungs- ausgeh- und-was-auch-immer-gewohnheiten der Lokalschönheiten lustig gemacht habe, müsste ich meine Argumente endlich mal bildlich untermalen. Bitteschön, ich lasse euch mit diesem Bild und euren Gedanken alleine - vielleicht könnt ihr jetzt ja meine großen, fragenden Augen verstehen, wann immer ich mich zur Abendstunde in das Partyviertel aufmache?! (Morgen wieder, hihi)

(Achja, die wunderhübsche Frau oben in der Mitte ist tatsächlich echt - also damit meine ich lebendig - WAS genau an ihr noch ECHT ist bleibt die Frage...)

23.3.07 21:37


Hat sich schonmal jemand von euch in einem englischen Badezimmer das Gesicht/die Hände mit lauwarmem Wasser gewaschen?! Genau: ES GEHT EINFACH NICHT! Denn es gibt, wie man sieht, zwei Wasserhähne; aus dem einen kommt brühend heisses Wasser (wozu man das braucht ist mir auch noch ein Rätsel, schliesslich koche ich ja nicht im Bad) und aus dem anderen kommt eiskaltes Wasser. Jeden Morgen treibt es mir vor Verzweiflung und Anstrengung (wenn ich versuche, mit meinen Händen lauwarmes Wasser zu mischen) die Tränchen in die Augen, wenn ich mir das Gesicht waschen möchte. Bei meinem Mitbewohner nach dem Sinn dieser Aktion nachgehakt, bekam ich nur die Antwort: "Ist halt noch alt" Ja, alt und zurückgeblieben ist die Idee und Durchführung - denn das Bad sicherlich nicht. Falls jemand die Aufklärung für diese weitere Seltsamkeit im Land der unbegrenzten Komischkeiten hat - ich höre. Sonst bleibt es mir auf ewig ein Rätsel.

20.3.07 21:50


Einmal Wales zum Mitnehmen bitte - Teil 2

Wow, Ich hätte nicht gedacht das Großbritannien soo schön sein kann... Drei Stunden Busfahrt bis ans äußerste Ende von Wales haben sich gelohnt, um diesen "breathtakinly" tollen Ausblick geniessen zu können. Es gibt also doch noch Natur, und die Welt ist noch nicht ganz am Ende Wie gerne würde ich mir in meiner Zeit nach dem "Sommersemester" (welches am 8.Mai endet) ein Auto mieten und durch Wales tingeln - wenn da nicht diese kleine, aber nicht unkomplizierte Tatsache wäre, dass die Briten auf der linken Seite fahren, es in meinen Genen aber veranlagt ist, auf der anderen Straßenseite zu fahren - das hält mich letztendlich davon ab. Leider.

Und natürlich habe ich auch gar keine Zeit um grossartig durch die Weltgeschichte zu reisen, denn momentan wachsen mir die Bücher über den Kopf, noch dazu muss ich zwei lange Essays schreiben und fliege Ende des Monats für drei Wochen nachhause, um schonmal die erste Ladung belongings nach Bonn zu schaffen. Denn man mag es kaum glauben, aber mein Auslandsaufenthalt neigt sich schon wieder dem Ende - wenn ich aus den Ferien wiederkomme habe ich noch sechs Wochen hier, die hauptsächlich Klausuren beinhalten. Geht alles sehr schnell, würde ich mal behaupten.

An für sich wäre ich heute abend ja gerne mal ins Partyviertel gegangen um das Geschehen dort für euch photographisch festzuhalten - denn heute ist St.Patrick's Day, der Nationalsauftag der Iren. Einen bestimmten Grund hat er glaub ich gar nicht, er ist nur ein weiterer Anlass sich hemmungslos Guinnes hinter die Binde zu kippen. Es werden also NOCH mehr besoffene durch die Stadt laufen und NOCH häufiger auf die Straße kotzen - ich glaub ich ziehe es doch vor, erstmal ausgiebig zu schlafen.

 

17.3.07 22:48


14.3.07 15:03


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